Anatomie unterer Molaren – Radix entomolaris – Re-Re- reloaded

War nicht so geplant. Der freie Freitagsartikel erscheint diesmal mit Verspätung am Montag Abend. Der Original-Artikel ist von Donald Becker vom 16. Januar 2013.

Unterkiefer-Molaren mit Radix entomolaris haben wir in den letzten Jahren bereits einige behandelt. Sowohl Primär (II)– wie auch Revisionsbehandlungen solcher Zähne zählten dazu. Den mit Abstand schwierigsten Fall konnten wir gestern Abend abschliessen. Die Revision an einem Zahn 46.

Drei „Hürden“ galt es dabei für uns zu nehmen:

– Die Überwindung von Verblockungen und Stufen (mittels Hand- und Nickel-Titan-Instrumenten)

– Das Management z.T massiver Wurzelkanalkrümmungen (insbesondere disto-bukkal und lingual )

– Das Handling der Arbeitslängen von 24-25,5 mm

In zwei Terminen mit insgesamt circa vier Stunden Behandlungszeit (sowie zahllosen Instrumenten) haben wir das nachfolgende Ergebnis erzielt.

Zum Einsatz kamen Profile-, MTwo- und TF-Instrumente. Üblicherweise streben wir grössere apikale Aufbereitungsdurchmesser an, als in diesem Fall zu sehen sind. Die Anatomie erlaubte in meinen Händen jedoch nur eine Präparation bis 20.06 bzw. 25.06…

Daher kam als Wurzelkanalfülltechnik die „System A“-Obturation zur Anwendung.

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